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Neue Laufschuhe setzen auf natürliche Laufbewegung

Dämpfen und führen - unter diesem Dogma wurden in den letzten Jahrzehnten Laufschuhe konstruiert. Die Beratung in den Laufsportgeschäften konzentrierte sich dabei überwiegend auf die Pronation, also das Eindrehen des Fußes oder die Gegenbewegung (Supination).
Inzwischen ist die Forschung weiter, denn man hat festgestellt, dass diese Beeinflussung des Bewegungsablaufs die Verletzungsgefahr eher fördert.
Zu sehr wurde bei dieser Laufschuhtheorie auf die Dämpfungseigenschaften geachtet. Das dabei der Luft- oder Gel-gepufferte Absatz unnatürlich hoch wurde, nahm man in Kauf. Kritiker sprechen schon länger davon, dass der Lauf mit solchen Sportschuhen »ungesund wie auf Stöckelschuhen« sei.

Umkehr zum natürlichen Lauf
Inzwischen geht der Trend wieder in die andere Richtung. Der Dämpfungsaspekt wird zugunsten eines ballenbetonten Laufs vernachlässigt und die strenge Lenkung des Fußes zurückgenommen.
Die Stabilisierung des Fußes durch den Schuh bleibt allerdings wichtig und wird auch von der neuen Laufschuhegeneration unterstützt.
Denn für einen komplett »freien« Lauf sind unsere Füße nach jahrzehntelanger Gewöhnung an Schuhe nicht mehr geeignet. Tatsächlich führen sogenannte »Barfußschuhe«, bei denen eigentlich nur noch die Fußsohle vor äußeren Verletzungen geschützt wird, vermehrt zu Belastungen.

Sicherheit durch Laufanalyse
Wer mit seinen aktuellen Laufschuhen unsicher ist oder bereits akute Probleme hat, sollte vor dem nächsten Laufschuhkauf erwägen, eine professionelle Laufanalyse machen zu lassen. Dabei wird nicht nur der Fuß kontrolliert, sondern der Bewegungsablauf bis zur Hüfte überprüft. Durch eine genau Videoanalyse wird der Lauf ohne und mit (den bisher getragenen) Schuhen verglichen.