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Atemnot beim Lauftraining

Laufanfänger haben häufig ein Problem bei den ersten Läufen, vor allem wenn sie das Tempo steigern: Die Luft wird knapp. Wir setzen mal voraus, dass der Laufbeginner sich ärztlich untersuchen lies, bevor er mit dem Lauftraining begann (und selbst dann können natürlich erst beim regelmäßigen Laufen asmathische Probleme auffällig werden).

Erschöpfter Läufer

© SamDesign - Fotolia.com

Ein typischer Anfängerfehler ist ein falscher Atemrhythmus. Das oft zitierte Beispiel, dass man beim Joggen noch miteinander reden können sollte, bedeutet nicht, dass man miteinand reden muss. Sich auf eine gleichmäßige Atmung zu konzentrieren, bis das völlig in »Fleisch und Blut« übergegangen ist, macht vor allem beim Beginn des Lauftrainings Sinn.

Doch auch bei einem gleichmäßigen Atem kommen viele Läufer in Luftnot. Typisch ist der Eindruck, dass die Atemzüge immer kürzer werden, immer weniger Volumen schaffen.

Und das ist auch Keine Fehlwarnehmung. Denn je mehr Sauerstoff wir durch das schnelle Laufen verbrennen, desto mehr versuchen wir, fast panisch, »nachzusaugen«.

Doch in der Lunge steckt noch die verbrauchte Luft des letzten Zuges. Also wird es immer enger, doch unser Reflex will immer mehr einatmen.

Hilfreich, wenn auch gewöhnungsbedürftig, ist es nun, sich auf das Ausatmen zu konzentrieren (das erfordert Willen, das Einatmen passiert ganz von selbst).

Eine ganz gute Methode ist, drei Schritte aus- und nur zwei Schritte lang einzuatmen. Keine Sorge, da entsteht kein Minus, das Einatmen kann nun kräftiger werden.

Stellt sich nach etwas Gewöhnung wieder das Gefühl ein, wieder genug Saustoff im Läufblut zu haben, ist alles gut.

Natürlich sollten alle anderen Symptome, wie Schwindel, »Sternchen« ernst genommen werden und das Tempo reduziert werden. 


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