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Strandläufer

Wer kennt sie nicht, die Fotos von Läuferinnen am Strand, Jogger im Sonnenuntergang nah der Brandung.

Orthopäden kommen bei diesen Laufbildern ins Schwitzen, ohne selbst laufen zu müssen.

Denn was so hübsch aussieht und - zugegebenermaßen auch bei uns - manches Laufmagazin schmückt, ist auf Dauer gar nicht so gut. Denn der Strand ist zwar glatt, aber nicht eben. Denn sonst würde das Wasser wohl nicht wieder zurück fließen. Klar, der Strand hat eine leichte Neigung und genau das sorgt für eine unterschiedliche Belastung. Schon ein paar Millimeter Höhenunterschied (und das ja permanent, während des ganzen Laufs) sorgen für eine ordentliche Hebelwirkung und das mögen unsere Hüfte, Knie und Fußgelenke gar nicht.

Das man den gleichen Weg mit gegensätzlicher Belastung zurück laufe ist keine wirklich Lösung.

Übrigens gilt das gleiche auch für asphaltierte Straßen und Wege, die ja auch immer buckelig angelegt sind, damit der Regen abläuft. Natürlich kann bei Wegen noch in der Mitte laufen, auf der Strasse könnte dies zu schwereren Problemen als Kniebelastung führen...

Dennoch werde ich mir beim nächsten Urlaub am Meer den gelegentlichen Strandlauf nicht versagen - man muss da ja keine Höchstleistung bringen. Aber alleine die Meeresluft in der Lunge zu spüren ist es wert (und hat auch seinen gesundheitlichen Vorteil für Läufer).


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